SCHROTH auf deutlichem Wachstumskurs

Den neuen SCHROTH-Airbag-Gurt für die Soldaten im Bundeswehr-Truppentransportfahrzeug „GTK Boxer“ zeigen Schroth-Geschäftsführer Martin Nadol und Martina Zumbülte. Copyright Fotos: Martin Schwarz.

Den neuen SCHROTH-Airbag-Gurt für die Soldaten im Bundeswehr-Truppentransportfahrzeug „GTK Boxer“ zeigen Schroth-Geschäftsführer Martin Nadol und Martina Zumbülte.
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Den neuen SCHROTH-Airbag-Gurt für die Soldaten im Bundeswehr-Truppentransportfahrzeug „GTK Boxer“ zeigen Schroth-Geschäftsführer Martin Nadol und Martina Zumbülte. Copyright Fotos: Martin Schwarz.

Neue Maschinen, mit denen die Herstellung von Sicherheitsgurten für Flugzeugpassagiere zu einem großen Teil automatisiert wird, hat die Firma SCHROTH für die Produktion im Neheimer Ohl angeschafft. Natalia Podlesnyj bedient die Maschine.
Copyright Fotos: Martin Schwarz.

Die Firma „SCHROTH Safety Products“ befindet sich auf klarem Wachstumskurs. Das Unternehmen, das Sicherheitsgurte für die Luftfahrt, den Automobilrennsport und fürs Militär herstellt, steigerte im vergangenen Geschäftsjahr (1. April 2015 bis 31. März 2016), den Umsatz um rund zehn Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft des japanischen Takata-Konzerns bilanziert SCHROTH - wie in Japan üblich - nicht das Kalenderjahr.

SCHROTHs Wachstumskurs wird noch deutlicher, wenn man das 15-prozentige Umsatz-Plus addiert, das am 31. März 2015 im Vergleich zum 31. März 2014 erreicht wurde. „Zusammengenommen ergibt sich ein Umsatz-Plus von 25 Prozent in zwei Jahren“, zieht SCHROTH-Geschäftsführer Martin Nadol eine erfreuliche Bilanz, die sich auch beim Personal fortsetzt. „Wir haben im vergangenen Jahr bis heute zehn Mitarbeiter - hauptsächlich für die Produktion - neu eingestellt, so dass wir nun 130 Mitarbeiter haben“, berichtet Martin Nadol, der noch Mitarbeiter für die Produktion sucht.

Zehn Mitarbeiter neu eingestellt

Als Gründe für das Umsatzwachstum führt Martin Nadol die günstige konjunkturelle Lage sowie Wettbewerbsvorteile an, das heißt: Der zu verteilende Umsatzkuchen ist größer geworden und davon hat sich Schroth auch noch ein größeres Stück - zulasten der Wettbewerber - abgeschnitten. In den Bereichen Luftfahrt und Rennsport macht SCHROTH zusammen etwa 75 Prozent des Umsatzes und 25 Prozent verteilen sich auf Militär und Zulieferungen in der SCHROTH-Gruppe.

Im Luftfahrtbereich bestellen die Airlines neue Flugzeuge, die neue Passagier-, aber auch spezielle Flugbegleitergurte benötigen. Beides kann SCHROTH liefern. Einen neuen Marktimpuls verspricht sich SCHROTH von einem innovativen Gurtverschluss, der sich selbsttätig öffnet, wenn er sich sechs bis acht Sekunden unter Wasser befindet.

Bei Flugzeugunglücken über Wasser kann ein solcher Verschluss die Überlebenschancen von Passagieren oder Crew-Mitgliedern deutlich erhöhen, wenn sie verletzt sind oder bei einem Sinkflug in Panik geraten. Schroth bietet diese Technik zurzeit für einige Hubschrauber- sowie Sitz-Typen an. Anwendungsbereiche könnten Helikopter-Dienste zu Ölplattformen sowie Flugzeuge der Marine und Küstenwache sein.

Im Motorsport hat SCHROTH ein neues Kopf- und Nackenschutzsystem (SHR Flex) entwickelt, das sich gut dem Körper anpasst und einfach bedienbar ist. Das für den US-Markt entwickelte Sytstem erhielt den „Plus X Award“. Im Bereich Militär wird Schroth 131 neue gepanzerte Bundeswehr-Truppentransportfahrzeuge des Typs GTK Boxer von 2017 bis 2020 mit Airbag-Gurten für die Soldaten ausstatten.

Schroth auf deutlichem Wachstumskurs | WAZ.de
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