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Lage der Verankerungspunkte und Gurt Geometrien Gurt-Verlauf Die erwartete positive Rückhaltefunktion eines jeden Renngurtes kann nur erreicht werden · wenn die Gurtbänder optimal auf dem Körper liegen und vom Körper weglaufen · die Verankerungspunkte geometrisch optimal liegen.
Die Kräfte, die auf den Gurt einwirken, können nur über das Knochengerüst des Körpers effektiv weitergeleitet werden. Dazu stehen nachfolgende Körperpartien zur Verfügung. · das Becken · der Brustkorb [nur zu einem gewissen Maße] · die Schlüsselbeine [Schultern]
Aus diesem Grund sind die nach folgender Grafik beschriebenen Gurtverläufe unbedingt einzuhalten.
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Das kann Ihnen und Ihrem renngurt passieren: Ohne HANS® system · Die Beckenvorverlagerung reduziert den Gurtwinkel und kann zu submarining führen. Falls der Ausgangswinkel des Beckengurtes nicht so groß ist, wie empfohlen, kann submarining zu schweren inneren Verletzungen oder gar zum Tod führen, da der Gurt vom Beckenkamm in die Magengegend rutscht und innere Organe schädigt. Dieses Szenarium bezieht sich auf 4-Punkt-Gurte. · Der Beckengurt gleitet in die Ecke der Sitzdurchführung und falsch positionierte Versteller werden durch den Sitz beeinflusst. Dadurch kann der Versteller Gurtband freigeben oder auch das Gurtband abschneiden. Und das eliminiert selbstverständlich die Effektivität des Renngurts. · Die Beckengurte bieten die höchste Schutzwirkung, wenn Ihre Veran-kerungspunkte nah beim Sitz positioniert sind. Vom Sitz weglaufende Gurte erhöhen die aufzunehmenden Lasten und führen zu mehr Dehnung. Z.B. erhöht eine um ca. 45° nach außen gerichtete Gurtführung die Lasten um ca. 40% im Vergleich zur idealen Gurtführung. · Zu hoch positionierte Versteller in den Schultergurten werden mit dem Hals des Insassen in Berührung kommen und möglicherweise zu Verletzungen führen. Die Strukturteile in der Längenverstellung können auch zu Schlüsselbeinverletzungen oder –brüchen führen. · Je nach Schwere eines Unfalls kann ein Kopfaufschlag auf das Lenkrad die Folge sein, in Anbetracht der zu erwartenden Gurtdehnung und Körperkompression. Die daraus resultierenden Kopfverzögerungen, Wirbelsäulenbelastungen und Nackenkräfte können zu Schädelbasis- und Wirbelsäulenbrüchen und damit gegebenenfalls zum Tod führen. Mit HANS® system · Die effektivste Art das Risiko von Kopf- und Nackenverletzungen zu verringern ist, ein HANS made by SCHROTH® zu tragen. · Sehr lange Schultergurte erlauben eine extra Dehnung und somit Kopfverlagerung und sollten vermieden werden · Lange Schultergurte resultieren in mehr Gurtlose während der Rückprallphase, so dass die Gurte möglicherweise von den Schultern des Insassen oder von einem HANS® System rutschen. SCHROTH HANS® spezifische Gurte haben eine geringere Dehnungsrate und sind somit extra für längere Schultergurte designed. |
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Positionierung der Schultergurt-Verankerungspunkte![]() Schultergurte sollten sich überkreuzen, wenn die Verankerungspunkte mehr als ca. 500 mm [20”] hinter der Sitzrückenlehne angebracht sind.
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Die Ausführung und der Verlauf des Schrittgurts beeinflusst direkt die Effektivität der Schultergurte. Zur Erinnerung, ein Insasse kann nur effektiv über sein Knochengerüst zurückgehalten werden. · SCHROTH hat verschiedene Gurtmodelle entwickelt, die es ermöglichen die Last der Schultergurte direkt durch den Verschluss in die Schrittgurte zu leiten. Dazu zählen die Profi 5-Punkt, 6-Punkt und HybridTM Modelle. · Die unterschiedlichen Renngurtgeometrien verlangen entsprechende Installationen. Das weiche Gewebe auf den Oberschenkeln darf nicht als Rückhalte-punkt wie das Knochengerüst angesehen werden, weshalb die Schrittgurte des Formelgurtes entsprechend entwickelt wurden, so dass sie flach über die Oberschenkel und dann rückwärts verlaufen, um die benötigte Rückhaltefunktion zu gewährleisten.
Profi 5-Punkt gurte Der Schrittgurtverlauf in allen Arten von Sitzpositionen sollte der Tangentiale von Brustkorb und dem Schritt folgen. Dieser Verlauf ist ein Kompromiss, um dem Risiko von Verletzungen im Schrittbereich während eines Frontalaufpralls entgegenzuwirken.
5-Punkt Gurte
bieten weniger Sicherheit wie Computersimulationen, Schlittenversuche und
Unfallanalysen zeigen. Daher empfiehlt SCHROTH dringendst die Benutzung von
6-Punkt Renngurten.
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Profi 6-Punkt und HybridTM Gurte · Schrittgurte sollen vom Schritt aus senkrecht nach unten und vorzugsweise ca. 20° nach hinten verlaufen. · Schrittgurtverankerungspunkte sollen etwa 100 mm auseinander liegen. Ist die Sitzposition sehr tief im Fahrzeug, z.B. wie in Formel-Fahrzeugen vorgefunden, kann dieser Abstand reduziert werden, da die Verankerungspunkte näher an den Oberschenkeln liegen.
Profi Formelgurte
Der Schrittgurtverlauf über die
Oberschenkel durch die D-Ringe zu den Schultergurtzungen mit dem
Gurtverschluss dazwischen bietet keinen direkten Kraftschluss zwischen den
Schultergurten und den Schrittgurtverankerungen. Der indirekte Verlauf
erfordert einen schnellen Kraftanstieg der Schrittgurte während eines
Frontalaufpralls. Formel Renngurt Ausführungen erfordern daher, dass man auf
den Schrittgurten sitzt oder diese höchstens unter einer sehr dünnen
Sitzschale nach hinten verlaufen und dort in der Nähe der
Beckengurtverankerungen befestigt sind.
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Die von SCHROTH entwickelten HANS® spezifischen Doppel-Schultergurte verlangen 2 Verankerungspunkte für jede Schulter: Einen für den 75 mm breiten „KÖRPER-Gurt“ und einen für den 50 mm breiten „HANS-Gurt“. Für die richtige Höhe und die Abstände beachten Sie bitte nachfolgende Zeichnungen. Die HANS-Gurtverankerungen müssen den Anweisungen des Abschnitts “Positionierung der Schultergurt-Verankerungspunkte” entsprechen.
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Wenn die Gurte an ein gemeinsames Rohr montiert werden, müssen die „KÖRPER-Gurt“-Verankerungen nahe denen der „HANS-Gurt“-Verankerungen positioniert sein. Im Falle, dass die Installation mit Schlauftechnik vorgenommen wird, müssen die “HANS-Gurte” und “KÖRPER-Gurte” Kante an Kante anliegen.
HANS® Größe M
HANS® Größe L
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